Ein Bauunternehmen mit 12 gewerblichen Mitarbeitern setzte regelmäßig Subunternehmer ein, darunter auch kleine Ein-Mann-Gewerke. Die Auftragsvergabe lief unkompliziert: per WhatsApp, mit mündlicher Zusage und späterer Rechnung. Es kam, wie es oft kommt: Eine Prüfung durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (Zoll) stellte Unregelmäßigkeiten fest. Die Subunternehmer wurden als scheinselbstständig eingestuft. Es fehlten Werkverträge, Leistungsbeschreibungen, Kontrollnachweise.
Folge: Der Betrieb musste nachträglich Sozialversicherungsbeiträge, Säumniszuschläge und Bußgelder zahlen – fünfstelliger Betrag, zusätzlich rufschädigend. Die Einschaltung eines Anwalts kam zu spät, und es war nichts dokumentiert.
Compliance im Handwerk ist keine abstrakte Anforderung, sondern gelebte betriebliche Verantwortung, besonders dort, wo strukturelle Risiken real sind:
Personalführung, Subunternehmer, Dokumentationspflichten, SV-Abgaben, Mindestlohn, BG, Haftung.
Ich entwickle mit Ihnen ein betriebliches Risikomanagement, das nicht auf Paragraphen basiert, sondern auf praxisgerechter Struktur, klaren Zuständigkeiten und dokumentierter Nachweisführung.
Damit Prüfungen durch Zoll, Finanzamt, Sozialversicherung oder Berufsgenossenschaft nicht zu existenzbedrohenden Konflikten führen – sondern bestanden werden können.
Compliance Engineering heißt: Strukturen schaffen, bevor Behörden eingreifen
Viele Handwerksbetriebe handeln nicht böswillig, sondern strukturlos.
Doch das schützt nicht vor Nachzahlungen, Bußgeldern, Sperren und Imageverlust.
Mein Ziel ist die Einführung eines Systems, das „geprüft werden kann“, weil es systematisch, schriftlich, eindeutig und verantwortungsbewusst geführt wird.